Regional stark – Maschinenbauunternehmen in der Region Lübeck für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert
ProSweets 2019 in Köln
18. Januar 2019

Regional stark – Maschinenbauunternehmen in der Region Lübeck für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert

Regional stark – Maschinenbauunternehmen in der Region Lübeck für
den Großen Preis des Mittelstandes nominiert

In diesem Jahr vergibt die Oskar-Patzelt-Stiftung zum 25. Mal den „Großen Preis des
Mittelstandes“, der als deutschlandweit begehrteste Wirtschaftsauszeichnung gilt. Die Stiftung
würdigt mit der Preisvergabe unternehmerische Tätigkeit und Tugenden ausschließlich in
mittelständischen Unternehmen aller Branchen. Das Motto des Jahres 2019 lautet: Nachhaltig
wirtschaften.

Die Firmen dürfen sich nicht selbst nominieren, sondern werden von Dritten vorgeschlagen. Die
Auswahl der Preisträger und Finalisten treffen Regionaljurys aus insgesamt 12
Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury. In jeder Region können drei Unternehmen als
Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.

Auffallend stark ist die regionale Dominanz der Nominierten im Bereich Maschinenbau. Neben der
Mankenberg GmbH und der Wache GmbH aus Lübeck freuen sich die Bad Schwartauer Krüger &
Salecker Maschinenbau GmbH & Co.KG und das Stockelsdorfer Unternehmen VisiConsult X-ray
Systems & Solutions GmbH über eine Nominierung. Auch wenn ihre Erzeugnisse unterschiedlicher
nicht sein könnten, haben diese vier Firmen doch eines gemeinsam: ihr besonderes Gespür für
das, was der Kunde braucht, um maßgeschneiderte Sonderlösungen zu entwickeln, die keine
Wünsche offenlassen.

Mankenberg GmbH: Regelventile für industriellen Einsatz

Mankenberg ist Hersteller von selbsttätigen Ventilen zur Regelung von Druck oder Niveau. Das
1885 gegründete Unternehmen ist in der vierten Generation im Familienbesitz und wird von Axel
Weidner, Urenkel des Firmengründers Gustav Mankenberg, und Dr. Stefan Nehlsen gemeinsam
geführt. Das Portfolio umfasst flexible Standardventile und projektbezogene Sonderarmaturen in
Einzel- oder Kleinserienfertigung, zumeist mit Materialien aus tiefgezogenem Edelstahl.
Mankenberg-Armaturen werden unter anderem in der Chemie und Pharmazie, im Öl & Gas-
Sektor, in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Biotechnologie und in der Wasserwirtschaft
weltweit eingesetzt.

Für Mankenberg ist die nach 2009 und 2010 erneute Nominierung ein großes Lob und Bestätigung
dafür, dass das Firmenengagement in der Region positiv wahrgenommen wird. Dazu sagt Axel
Weidner: „Mankenberg ist seit 1945 in Lübeck zu Hause. Wir haben uns der Region immer
verpflichtet gefühlt und stärken mit unserem Engagement für Ausbildung und Beschäftigung den
Standort. Als Familienbetrieb in vierter Generation lassen wir uns von traditionellen Werten und
unserem Unternehmergeist leiten. Dabei schätzen wir die Kreativität unserer qualifizierten und
multinationalen Belegschaft, mit der wir im Zeitalter des digitalen Wandels auf dem Weltmarkt
bestehen. Die Nominierung bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und wir freuen uns
sehr darüber.“

Wache GmbH: Präzision und Mobilität

Die Wache GmbH hat sich wie Mankenberg im Gewerbegebiet Roggenhorst angesiedelt. Die
Geschäftsführung des Familienbetriebs teilen sich die Geschwister Bettina Wache-Möhle und
Thies Wache gemeinsam mit Claudia Wache. Das Unternehmen konstruiert und produziert
Transportgeräte sowie Räder und Rollen im Tragkraftbereich von wenigen Kilos bis hin zu
Schwerlastanwendungen. Ein weiterer Fertigungsschwerpunkt ist die Lohnfertigung
feinmechanischer Produkte nach Kundenspezifikation.

Mehr als 30.000 Räder- und Rollenvarianten sind Standard. Sie sorgen sichtbar oder verdeckt für
reibungslose Abläufe – und dies so geräuscharm wie möglich. Wer seinen Blick aufmerksam
schweifen lässt, wird die kleinen runden Helfer praktisch überall bemerken. Das gilt für Räder an
Transportwagen genauso wie für Seil- und Umlenkrollen an Krananlagen oder in Aufzügen und
Rolltreppen. Wenn auf Bühnen umgebaut wird, schieben die Techniker Kulissen, Licht- oder
Kameratechnik rasch und leise auf robusten Rollen in Position. Fahrgeschäfte in
Vergnügungsparks bewältigen hohe Geschwindigkeiten mit extremen Kurvenlagen oder Fallhöhen
auf Rollen und Rädern, die strenge Sicherheitsstandards erfüllen.

Für Bettina Wache-Möhle ist lokale Verbundenheit und globale Ausrichtung kein Widerspruch: „Als
mittelständisches Familienunternehmen stehen wir für Innovation und traditionelle Werte, und wir
freuen uns über die Nominierung. Als wir in 2012 in Lübeck unsere neue Produktionsstätte mit
Verwaltung errichteten, war dies ein klares Bekenntnis zur Region und aus der Überzeugung
heraus, in Deutschland effizient fertigen zu können. Mit der Leidenschaft und dem Engagement
unseres Firmen-Teams konnten wir in den letzten Jahren entscheidend unsere Kompetenzen
ausbauen und bieten heute unseren Kunden Systemlösungen an.“

Krüger & Salecker Maschinenbau GmbH & Co.KG: Formmaschinen für die Lebensmittelproduktion

Der Bad Schwartauer Maschinenbauer Krüger & Salecker ist einer der führenden Hersteller für
formgebende Maschinen und beliefert weltweit industrielle Massenfertiger und kleinere
Produktionsbetriebe, die Süßwaren, Lebensmittel, Tierfutter oder Pharma-Produkte herstellen.
Insbesondere in der Marzipanerzeugung sind die Maschinen von Krüger & Salecker gefragt. Meist
handelt es sich um Sonderlösungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und
für die Gegebenheiten der Produktionsanlage vor Ort optimiert werden. Dank eines ausgeklügelten
Baukastenprinzips können kundenspezifische Maschinen aus einem Standardbaukasten
individuell konzipiert werden.

Der Firmenname entstand aus den Namen der beiden Gründer Robert Krüger und Heinrich
Salecker, die 1948 mit der Produktion von Küchengeräten in einer kleinen Kellerwerkstatt in der
Schwartauer Allee starteten. Der große Platzbedarf der kontinuierlich wachsenden Firma führte zu
zwei Umzügen innerhalb Lübecks, bis sich Krüger & Salecker schließlich 2008 im Gewerbegebiet
Langenfelde Nord in Bad Schwartau niederließ. 2003 übernahm Geschäftsführer Jörg Maskow das
Unternehmen. Er richtet mit seinen 50 Mitarbeitern den Fokus auf den weltweiten Vertrieb der
Maschinen und Anlagen.

Jörg Maskow ist begeistert, dass Krüger & Salecker 2019 zum zweiten Mal in Folge für den
Großen Preis des Mittelstands nominiert ist. 2018 konnte sich das Maschinenbauunternehmen aus
dem Schleswig-Holsteinischen Bad Schwartau gegen rund 5.000 starke Konkurrenten durchsetzen
und landete auf einem der fünf Finalplätze in der Region. „Überraschend wurden wir gleich wieder
nominiert und hoffen auch in diesem Jahr ein super Ergebnis zu erreichen“, sagt Maskow motiviert.

Visiconsult X-ray Systems & Solutions GmbH: Röntgenkontrollen für mehr Sicherheit

Die Stockelsdorfer konstruieren und fertigen HighTech-Röntgenanlagen für die zerstörungsfreie
Werkstoffprüfung sowie röntgenbasierte Zählsysteme von Elektronikkomponenten und tragbare
Röntgensystemen zur Prüfung von verdächtigen Objekten.
Das inhabergeführte Familienunternehmen begann 1996 mit einem kleinen Büro im
Technikzentrum Lübeck in der Seelandstraße, wo es Software für Röntgengeräte entwickelte.
Heute produzieren die fast 90 Mitarbeiter im Brandenbrooker Weg jährlich bis zu 150 Maschinen
und setzen dabei ausdrücklich auf lokale Zulieferfirmen.

Mit Hilfe der Röntgenanlagen für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung werden Bauteile auf
Materialfehler oder Risse untersucht. Die Hochtechnologie-Geräte aus Stockelsdorf erkennen
versteckte oder strukturelle Mängel automatisch und werden in der Luft- und Raumfahrtindustrie,
darunter Boeing und Airbus, und bei Automobilherstellern und deren Zulieferern eingesetzt.
Ein weiteres wichtiges Standbein ist für die Stockelsdorfer Strahlenfachleute die öffentliche
Sicherheit. Weltweit sind Bombenentschärfungs- oder Spionageabwehrsysteme mit den tragbaren
Röntgensystemen bestückt, und auch deutsche Sondereinsatzkommandos und die Bundespolizei
nutzen die mobilen Lösungen, um verdächtige Gepäckstücke zu prüfen und Bomben zu
entschärfen.

Geschäftsführer Hajo Schulenburg setzt genau wie die anderen drei nominierten Firmen auf die
Vorteile unserer Region: „Die Nominierung ist für uns ein klares Zeichen, dass wir uns weiterhin in
eine erfolgversprechende Richtung entwickeln. Wir wissen, dass dies neben unserem
strategischen Vorgehen auch an vielzähligen vorteilhaften äußeren Faktoren liegt, z.B. die
attraktive Hansebelt-Region, die technisch- und handwerksorientierten Mitarbeiter und
verlässliche, regionale Lieferanten und Partner. Als Entwickler und Hersteller für Röntgenanlagen
blicken wir zuversichtlich dem Finale entgegen.“

Axel Weidner, Geschäftsführer der Mankenberg GmbH, Bettina Wache-Möhle, Geschäftsführerin der Wache GmbH,  Claudia Wache, Jörg Maskow, Geschäftsführer der Krüger & Salecker Maschinenbau GmbH & Co. KG
Hajo Schulenburg, Geschäftsführer der Visiconsult X-ray Systems & Solutions GmbH

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