Geschichte von K & S
 

Krüger & Salecker -
Die Firmengeschichte seit 1948.

Geschichte Krüger & Salecker



Am 1.7.1948, 10 Tage nach der Währungsreform, wurde die Firma Krüger & Salecker von Robert Krüger und Heinrich Salecker unter sehr harten Bedingungen gegründet. Die Geschichte von Krüger & Salecker beginnt in einer Kellerwerkstatt in der Schwartauer Allee in der Hansestadt Lübeck. Die erste Miete wurde von den beiden Gründern mit dem Kopfgeld der neuen DM bezahlt.
Einzige Maschine in ihrem Besitz war eine Handhebelfräse und ein Drehbankbett ohne Support und Reitstock. Nach langem Suchen auf Lübecks Schrottplätzen wurden verschiedene Einzelteile gefunden um diese Drehbank vollständig zu machen. Dieses war aber nur möglich, da Herr Krüger ein großer Könner des Improvisierens war.

Da in dieser Zeit der Bedarf an Küchengeräten sehr groß war, bestand die erste Produktion aus Töpfen und Pfannen. Die vorgeprägten Materialien wurden von einer Stillgelegten Firma gekauft und im Betrieb komplettiert. Der Verdienst aus dieser Fabrikation war das Grundkapital für die Firma. Nach einiger Zeit produzierten sie diverse Geräte und Maschinen für die Zuckerwarenindustrie. Die erste Produktion war Gießformen für die Herstellung von Flötenlollys. Marzipanformmaschinen zur Herstellung von Marzipanbroten, Marzipanschweinchen usw. wurden entworfen und gebaut. Dann folgte die Konstruktion und der Bau einer Abrollmaschine zur Herstellung von Marzipankartoffeln und –eiern, diese Maschine wird in verbesserter Form noch heute hergestellt und in Deutschland und über Deutschlands Grenzen hinaus verkauft.
Im Jahre 1953 wurden die Betriebsräume in der Schwartauer Allee (Lübeck) zu klein, und so verlegten sie ihren Betrieb in die Sadowastraße (Lübeck). Da sich die Produktion immer mehr erweiterte und der Maschinenpark vergrößert werden musste, wurden auch diese Räume zu klein und so wurde 1965 auf eigenem Grund und Boden im Niels-Bohr-Ring (Lübeck) eine Fabrikationshalle und ein Bürohaus gebaut.
Auf Grund dieser Erweiterung war es ihnen möglich, ihr Programm auf die Herstellung von Maschinen und Geräten für die Fleischwaren- und Gemüsekonservenindustrie zu erweitern. Es wurden Abwälzfräsen zur Herstellung von Zahnrädern, Schneckenrädern und Kettenrädern angeschafft. 1968 verstarb ganz plötzlich aus vollem Schaffen heraus Robert Krüger. Die Firma wurde von nun an von Heinrich Salecker allein geleitet. Im Jahre 1973 übernahm Heinrich Saleckers Sohn, Jörg Salecker, die Firmenleitung von Krüger & Salecker. Nach der Übernahme des Betriebs durch Paul Asmuth 1992 wurde zu dem Programm der Süßwarensparte um das Programm der hydraulischen Pressen für Reibbeläge (Scheibenbremsbeläge) erweitert und in den nachfolgenden Jahren weiterentwickelt und ausgebaut.
1998 wurde das Maschinenprogramm der Lübecker Firma Ketter übernommen und in die Sparte der Süßwarenmaschinen integriert. 2001 wurde dann ein firmeneigenes Testlabor eingerichtet.

Jörg Maskow übernimmt Krüger & Salecker im Jahre 2003 und strukturiert die Firma in 3 Sparten (1. Formmaschinen; 2. Reibbelagmaschinen für die Automation; 3. Sondermaschinen) um.
Von nun an wird der Weltweite Vertrieb der Maschinen und Anlagen forciert und die Mitarbeiter werden mit entsprechenden Sprachkenntnissen ausgestattet. Es werden bis zu 14 internationale Messen / Jahr durch Krüger & Salecker bis zum heutigen Tage bestritten, dieses hat ebenfalls zur Bildung des „Brands – K&S“ sehr erfolgreich beigetragen.
Ferner wurde die Konstruktion der Maschinen-und Anlagen ab 2003 schon sehr frühzeitig auf ein Baukastenprinzip umgestellt, so dass man durch diese innovative Maschinenauslegung leicht den speziellen Kundenanforderungen folgen kann und dieses aus dem K&S-Standard heraus! Im Jahre 2007 wurde dann erstmalig ein ERP-System zu Einsatz gebracht, um das Wachstum von K&S mit entsprechenden Strukturen zu versehen und somit allen Mitarbeitern eine leichte Übersichtlichkeit der stetig ansteigenden Projekte zu ermöglichen.
Die Erschließung neuer Marktsegmente mit den bestehenden Baukastenanlagen steht ab 2007 im Vordergrund der Vertriebsaktivitäten und kann sehr erfolgreich umgesetzt werden. Heute finden die K&S – Formmaschinen in den unterschiedlichsten Märkten und deren Anforderungen ihren professionellen Einsatz, wie z.B. Milch-, Tierfutter-, Fleisch-; Chemischen-; Pharmaindustrie!

Da zum Ende das Jahres 2008 erneut mehr Platz benötigt wird, zieht die Firma Krüger & Salecker in das neue Gewerbegebiet „Langenfelde Nord“ nach Bad Schwartau um. Das Betriebsgebäude wurde selbst von K&S geplant und ist auf einem Gelände von 10.000m² mit Erweiterungsoptionen gebaut worden. Aktuell hat K&S die modernsten CNC-Fertigungsanlagen die über die CAD/CAM Anbindung angesteuert werden, somit kann die Marktführerschaft von K&S konsequent und kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Die Fertigungstiefe kann bis zu 98 % betragen, was eine schnelle Anfertigung von Ersatzteilen für unsere Kunden gewährleistet und als Synonym hinsichtlich der Kundenorientierung gewertet werden kann.

Das Wachstum von K&S kann mit > 10% / Jahr als sehr erfreulich bewertet werden. K&S übernimmt ebenfalls sehr gerne Verantwortung, so dass wir jungen Menschen die Chance eröffnen eine fundierte Ausbildung bei uns durchlaufen zu dürfen und dieses in 6 unterschiedlichen Berufsbildern, somit ist K&S perfekt eingestellt auf die Anforderungen und Herausforderungen von Morgen.
Mitarbeiter 1952
links: Robert Krüger
rechts: Heinrich Salecker
Produktion 1993
Niels-Bohr-Ring in Lübeck

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